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Familienabenteuer: Hartbonbons zu Hause selber machen

Familienabenteuer: Hartbonbons zu Hause selber machen


Kinder sind die Konsumenten von morgen, denn Süßigkeiten kommen bei ihnen immer gut an. Doch viele Kids haben keine Beziehung mehr zum Entstehen dessen, was sie konsumieren. Daher ist es eine schöne Aufgabe für Familien, dem Nachwuchs zu zeigen, wie Schokoladenaufstriche, Marmeladen oder Hartbonbons gekocht werden. Durch die eigene Herstellung verändert sich die Beziehung zu dem, was Kinder im Alltag so selbstverständlich konsumieren.

Das selber Herstellen von Hartbonbons war früher normal. Süßigkeiten waren teuer, es gab nicht überall Läden, in denen man Bonbons kaufen konnte. Wo immer es solche Läden gab, drückten sich Kinder mit sehnsüchtigem Blick am Schaufenster die Nasen platt. Heute stehen wir vor meterlangen Regalen mit Süßigkeiten. Viele Familien gönnen sich trotzdem den Spaß, Süßigkeiten selber machen zu wollen. Bei dem ersten Mal kann das noch aufregend sein. Beim zweiten Versuch sind die Küchenmeister schon routinierter und entwickeln bunt eingefärbte Hartbonbons mit unterschiedlichen Aromen, mit und ohne Menthol. 

Angesichts der verführerischen Aromavielfalt bei Sweet and Berries kommen immer mehr Familien auf den Geschmack: Die Klassiker unter den Hartbonbons sind Zitronen- und Himbeerbonbons. Selbstgemachte Hartbonbons können mit Kiwi, Erdbeere, Pfirsich, Orange, Waldbeere oder Mango aromatisiert werden. Fast alle unserer Aromen sind vegan und sie können nach Belieben kombiniert werden. Aktuell stehen fast sechzig Aromen bei Sweet and Berries zur Auswahl. Wichtig ist aber, die konzentrierten Lebensmittelaromen wohl dosiert einzusetzen, denn wenige Tropfen genügen.

Grundrezept und Zubereitung der Hartbonbons

Zu den benötigten Zutaten für leckere Fruchtdrops gehören:

  • 450 Gramm Zucker
  • 100 Gramm Glukosepulver
  • etwas Weinsteinbackpulver
  • passende Menge Aroma
  • Puderzucker zum Bestäuben


Fruchtdrops und Hartbonbons selbst herzustellen, ist eine Kunst und eine Wissenschaft für sich. Präzision ist das A und O, wenn man Süßigkeiten selber machen möchte. Je nach Wetterlage und Umgebungstemperatur gelingen Fruchtdrops mal besser, mal nicht so gut. Bei hoher Luftfeuchtigkeit sollte man den Erstversuch, Süßigkeiten selber machen zu wollen, auf einen schöneren Tag verschieben. Erfahrene Bonbonmacher wissen, wie man einen Ausgleich schaffen kann. Ein Zuckerthermometer kann den Erfolg bei jedem Wetter sichern. 

Zur Vorbereitung sollte zunächst ein leicht eingeöltes Backpapier auf einem Backblech ausgelegt werden. Anschließend vermischen die Teilnehmenden in einem großen Topf den Zucker und das Glucosepulver mit 175 Millilitern Wasser, bis die Zuckerkristalle sich aufgelöst haben. Hartbonbons und Fruchtdrops müssen unter ständigem Rühren hergestellt werden. Nachdem der Topf auf den Herd gestellt wurde, wird die Zuckerlösung zum Kochen gebracht. Ist die Kochtemperatur erreicht, soll die Zuckerlösung bei geschlossenem Topfdeckel drei Minuten kochen. Danach wird der Deckel abgenommen und das Zuckerthermometer eingehängt. 

Die Zuckerlösung muss auf exakt 150 Grad Celsius erhitzt werden, bei hoher Luftfeuchtigkeit etwas mehr. Ist die Temperatur erreicht, fügt man die errechnete Menge des gewünschten Aromas hinzu (die empfohlene Dosierung befindet sich auf dem Produkt z.B. 1:1000), das Weinsteinbackpulver und eine Lebensmittelfarbe. Das Ganze verrühren. Bei geringem Rühren entstehen schöne farbige Schlieren, die die Fruchtdrops so appetitlich aussehen lassen, wie sie duften.

Nun muss die kochende Zuckerlösung schnell vom Herd genommen werden, damit sie nicht anbrennt. Jetzt wird der heiße Zuckersirup zügig auf das vorbereitete Backblech gegossen und glatt gestrichen. Die Bonbonmasse härtet relativ schnell aus. Alternativ kann die Bonbonmasse in Bonbonformen aus Silikon oder Mini-Muffinförmchen gegossen werden. Dadurch entfällt das anschließende Zerteilen der zähen Masse. Wurde die Zuckermasse auf ein Blech gegossen, kann nach 30-60 Minuten damit begonnen werden, einzelne Bonbons herauszubrechen oder -schneiden. Die fertigen Fruchtdrops werden mit Puderzucker bestäubt, damit sie nicht zusammenkleben.

Durch Experimentieren wir jeder zum Experten


Da viele unserer Kunden schon Hartbonbons gekocht haben, können sie sicher noch den einen oder anderen Tipp beisteuern. So können beispielsweise mehrere Geschmäcker miteinander kombiniert werden. Als Beispiel bieten sich Drops mit Pfirsich-Maracuja-Geschmack, Erdbeer-Sahne-Klömpjes oder Himbeer-Johannisbeer-Drops an. Mit dem sauren Aroma gleicher Kenner zu viel Süße aus. 

Außerdem suchen gesundheitsbewusste Eltern Bonbonrezepte ohne Zucker. Als Ersatz könnte der Zuckeraustauschstoff Xylit verwendet werden. Aber Achtung: Xylit ist kein Zucker und schmeckt auch nicht wirklich wie Zucker. Wer Zuckerfrei Leben möchte muss sich an einen neuen, durchaus interessanten Geschmack gewöhnen. Die Xylit Süße ähnelt dem des Industriezuckers. Doch Xylit hat 40 Prozent weniger Kalorien und verursacht laut Studien weniger bis keine Karies.
 
Wer seine Erfahrungen mit dem Herstellen von Hartbonbons und Fruchtdrops mitteilen möchte, findet im Sweet and Berries Forum jede Menge Interessenten.
 

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  • Sehr instressant

    Top Beitrag. Weiter so